Fliegende Funken & ein "Hochstapler"

11.07.09 - An diesem Tag sollten alle Handwerklichen Arbeiten abgeschlossen werden. Der Zeitplan war straff aber wir haben es am Ende tatsächlich geschafft.

Fertigstellen des Gestänges

Die Laschen haben wir beim letzten Mal alle an das Gestänge angeschweißt. Das erste Mal wurden die Metallteile des Gestänges auch schon gestrichen. Damit die Witterung dem Eisen nichts anhaben kann, wurde es ein weiteres Mal gestrichen.

Außerdem mussten heute die fehlenden Querstangen und Diagonalen zugeschnitten werden. Wir haben sie für die Bolzen vorgebohrt und angesenkt. Damit das Steckprinzip auch umsetzbar ist musste sichergestellt werden, dass alle Teile gleich sind und überall eingesetzt werden können.

Dann sollte der große Moment kommen. Nachdem wir alle Maße mit der Konstruktionszeichnung abgeglichen haben wollten wir sehen, ob das Gestänge auch von alleine stehen bleibt und die nötige Stabilität mitbringt. Tor für Tor haben wir am Boden vormontiert und dann aufgestellt und untereinander verbunden. Es hat geklappt und funktioniert bestens. Selbst nur zu fünft lässt es sich ohne Probleme aufstellen.

Fertigstellen der Überraschung

Für unsere Leuchtturmüberraschung hatten wir nochmal viel Arbeit vor uns. Es musste noch fleißig gschweißt, gesägt, entgratet, gebohrt und Gewinde geschnitten werden. Die Schiebehülse musste auch noch gebaut werden.

Doch das große Problem sollte noch dir Kuppelmechanik bzw. deren Abmessungen sein. Nachdem wir bei den Alexzelten zwei unterschiedliche Geometrien erwischt haben kamen wir um einen Probeaufbau nicht herum.

Doch wie sollten wir so schnell den Turm simulieren? Da musste Uli's Gabelstapler her halten. Ganz ohne wirkliche Plattformen und doppelten Boden war die Sache zwar eine ganz schöne Kletteraktion, aber der erfolg beim Bau war Lohn genug.