Auf geht's Richtung Schwarzwald...

... Marie wir kommen.

Nach vielen Vorbereitungstreffen starteten wir am 26. Juli 2013, um auf dem Lagerplatz unseres Bundeslagers die Jurtenburg aufzubauen.

On the road

Endlich, es kann los gehen. Der große Tag auf den wir das letzte halbe Jahr hingearbeitet haben ist gekommen. Pünktlich trafen wir uns bei Uli um los zu düsen gen Schwarzwald. Ein paar letzte Vorbereitungen standen noch an, Tanken, die letzten persönlichen Dinge auf dem LKW und in den Autos verstauen. Uli startete in der Zeit mit dem LKW während wir auf die letzten Mitfahrer warteten und dann die Hiobsbotschaft. Unser lieber Stevi sitzt fest. Beide Schlüssel im Auto eingesperrt, stand er etwas ratlos vor seinem Auto. Der ADAC war ratlos, eine Öffnung war auch nach mehrmaligen Versuchen nicht möglich. So mussten wir schweren Herzens nach einiger Zeit des Wartens ohne Stevi los fahren. Wir drücken Dir die Daumen, es wird schon wieder!

So hatten wir einiges an Zeit aufzuholen um doch noch rechtzeitig auf dem Platz anzukommen. Auf der Autobahn fanden sich die Autos Stück für Stück wieder zusammen und bahnten sich Ihren Weg Richtung Bühl. Während der LKW gerade bei seiner Zwangspause auf dem Rasthof bei Bruchsal stand, überholten wir ihn dort um am Zeltplatz schon mal den Weg frei zu räumen und die Lage zu checken. Wir waren gerade mit dem Wegräumen der im Weg stehenden Anhänger fertig als wir ein Motorbrummen und das Hupen des LKW hörten. Doch was ist das? Da kam ein LKW ohne Wechselbrücke! Die hat doch einer geklaut? Doch Uli konnte Entwarnung geben, er setzte zur Testrunde an um erst einmal die Lage zu peilen und eine Testanfahrt zu probieren.

 

Auspacken

Die Testanfahrt klappte problemlos. Wesentlich einfacher als gedacht, stand der LkW plötzlich in der Lücke. Also nochmal zurück und die Brücke holen, um die Brücke an ihren Platz zu stellen. Mit ein bisschen mehr zirkeln und lenken klappte aber auch diese Anfahrt problemlos. Die Brücke wurde an ihren Platz gestellt. Jetzt kam der schwere Teil der Arbeit. Die Waschrinnen, das Gestänge und vor allem das Holz musste vom LKW geladen werden. Schließlich wollten wir an die darunter verstauten Gitterboxen kommen. Eine Menge Stangen und gut 60m² Holz mussten abgeladen werden. Doch in hervorragender Teamarbeit klappte auch das bestens. Gegen neun Uhr hatten wir das gröbste von der Brücke herunter und konnten zum gemütlichen Teil übergehen. Der Grill wurde angeschürt und wir quatschten, aßen und lachten bis spät in den Abend. Wenn die ganze Woche so wird, dann haben wir einen Mordsspaß.