28.07.2013 - An Bautag Nummer zwei haben wir den Grundstein für den Turm gelegt. Erste Regenschauer zeigten die Schwachstellen der Dächer und Anschlussstellen auf und konnten optimiert werden.
Ein kühler Morgen begrüßte uns am dritten Tag. So mancher musste noch etwas Kräfte sammeln, bevor es ans Arbeiten ging. Es hatte in der Nacht geregnet und der ein oder andere Wassersack hatte sich an der Jurte gebildet. Also mussten diese ersteinmal geleert und beseitigt werden. Dennoch zogen wir unsere Vorteile aus dem Regen, denn er gab uns die Chance die Regenlöcher zu schließen und zu verbessern. Hier wurden neue Abspannungen eingebracht und Seiten neu oder zusätzlich abgespannt. Auch das Kreuz des mittleren Turmes musste höher gesetzt werden. Da die Gestängelänge oder auch die Seile arg an ihrer Grenze waren, musste hier die lange Leiter nochmal ausgepackt werden und das Ganze in luftiger Höhe ausgetauscht werden. Während die ein oder anderen noch am Fachsimpeln über Abspannung und Co waren, wurde an anderer Ecke fleißig die Plane geflickt und neue Ösen eingebracht.
Die kleinen Türmchen streckten langsam ihre Dächer in die Höhe. Und auch die höheren Türmchen wurden nun in die Konstruktion eingebunden.
Die erste Plattform des Turmes bekam die tragenden Hölzer und die ersten Lagen Bretter, bis uns ein plötzliches Gewitter zur Zwangspause drängte. Was nun? Wir machten es uns in der Jurte gemütlich und hatten die Wahl zwischen nass weiter zu arbeiten oder unter dem schützenden Dach der Jurte auszuharren. Doch der Regen zeigte sich recht hartnäckig und dauerte eine ganze Weile an.
Wirklich weiter arbeiten war nicht in Sicht, so mussten wir den Tag - nachdem alles aufgeräumt war - an dieser Stelle beenden. Von weitem sieht der Baufortschritt dennoch nicht allzu schlecht aus, so dass wir mit dem Ergebnis des Tages doch noch zufrieden sein konnten.