Das Große Finale

31.07.2013 - Heute ist Eröffnungsabend des Bundeslagers. Jetzt muss alles passen. Ein bisschen Zeit bleibt noch bis die Massen anreisen. Also schnell noch die letzten Falten zurecht gerückt und dann kann es los gehen.

Einbau des Uhrwerkes in den Turm

Am Vorabend haben wir im Schutze der Dunkelheit unsere Überraschung in die Jurte gefahren, damit diese möglichst unentdeckt vor den bereits angereisten Pfadfindern bleibt. Doch für den Einbau des Uhrwerkes fehlte uns gestern Abend der Elan.


Das war dann gleich heute Morgen als erstes dran. Mit einem selbstgebauten Flaschenzug, ein paar kräftigen Helfern am Boden und auf der ersten Plattform, wuchteten wir den Schrank in die Höhe. Kaum zu glauben, was das Gute Stück wiegt. Wir hatten gut vorgearbeitet. Bis auf ein, zwei Zentimeter passte der Schrank genau zwischen die Querstreben und saß auf ihnen quasi schon auf. Bestens! So musste wenigstens keine großartige Unterkonstruktion hergestellt werden. Mit dem Elektrohobel arbeiteten wir die Balken etwas nach und passten den Schrank exakt ein. Jetzt noch mit Hilfe der Wasserwaage ausrichten und dann konnten wir ihn fest machen.

Für die ersten Helfer hieß es an dieser Stelle bereits auf Wiedersehn sagen. Doch um den Moment der Fertigstellung fest zu halten ließen wir uns ein kleines Fotoshooting nicht nehmen. Tobse Fritz war ebenfalls gleich zur Stelle und hielt das Team in Farbe fest.

 

 

Tick Tack... nun weiß jeder wann die Stunde geschlagen hat.

Nach dem Fotoshooting hieß es vereinzelt Abschied nehmen und für das übrige Team die letzten Aufgaben zu erledigen.

Zur Sicherheit wurden alle Abspannleinen ein weiteres Mal geprüft und wenn notwendig  nochmals nachgespannt. Stefan und Anna verwendeten hierbei einen Spanngurt, da das starre Kevlarseil von Hand kaum zu spannen ist.

Hinter einer Plane, zum Schutze vor neugierigen Blicken wurde das Zifferblatt montiert und mit seinen Zeigern bestückt. Hier war nochmals ein klein bisschen Feintuning mit der Flex nötig, stand die ein oder andere Schraube doch etwas weit über. Aber nichts was wir nicht in den Griff bekommen würden.

Im inneren des Turmes wurde in der Zwischenzeit die Uhr in Betrieb genommen. Das Pendel musste hierzu montiert werden und ein erster Probleauf des schlagwerkes konnte erfolgen. Nachdem das Uhrwerk mit dem Ziffernblatt synchronisiert war, mussten wir leider fest stellen, das der Auslösehebel des Schlagwerkes wohl etwas gelitten hat im Laufe der letzten hundert Jahre. Denn das Schlagwerk löste zu früh aus und schlug damit viel zu lang, da sich der Hebel nicht schnell genug wieder einrasten konnte. So musste die Uhr leider ohne das Schlagwerk an Start gehen.

Jetzt nur noch die Tannenzapfen im Außenbereich, welche die Gewichte der Kuckucksuhr immitieren sollen, präparieren und dann kann der Eröffnungsabend kommen.