Nun haben wir fleißig ein Modell gebaut, in vielen Abenden das Herzstück unseres Schwarzwaldschlösschens wieder aufpoliert, wäre doch schade wenn diese Arbeit nicht erhalten werden würde. Wenngleich eine jede Jurtenburg und eine geringe halbwertszeite besitzt, so steht das Jurtenburgteam doch für Nachhaltigkeit in seiner Arbeit. Da heißt es schützen und erhalten was einst viel Arbeit machte.
07.03. & 03.04.2013 - Strich für Strich malt man meisterlich. So oder so ähnlich lautet ein altes Sprichwort. Mal sehen ob wir dem gerecht werden.
Nachdem die gesandstrahlten und geigelten Bauteile alle mit Öl vor Flugrost geschützt wurden, mussten diese zu erst einmal vom Rost befreit werden. Bis in die letzte Ecke kroch der Bremsenreiniger um das alte Eisen zu entfetten.
Erst danach konnte mit dem Anstrich begonnen werden. Wer meint in unserem Farbschema die Wilde Gesellen Farben widererkannt zu haben, der hat zwar nicht ganz unrecht, doch rühren die Farben viel mehr von einem historischen Hintergrund her. Um das *PPiiiiieeeeeeep* wieder zu restaurieren, wollten wir uns an die alten Farben von einst halten.
Für den nötigen Durchblick und das entsprechende Ergebnis sorgte Wal, der sich u.a. auch um die Beleuchtung kümmerte.
04.04.2013 - Mit "schwerem" Gerät rückten wir diesen Abend in Creidlitz an. Kreissäge, Akku Schrauber, Ständerbohrmaschinen und eine Ladung Schraubzwingen sollten uns die Arbeit für heute erleichtern.
Damit das Modell des Schwarzwaldschlösschens, das AK Treffen, die Bauphase und am besten noch die nächsten Jahre überlebt muss es geschützt werden. Die Holzhauben für die Modell haben sich als robuste Lösung bewährt und sollten auch hier wieder zum Einsatz kommen.
So wurde emsig Sperrholz zugeschnitten, Leisten gesägt und gehobelt und álles zusammen vorgebohrt um es dann mit einer Portion Leim zu verbinden. An das Modell angepasst, sitz die Haube nun wie ein zweites Dach.
05.04.2013 - Die Kisten für das Schwarzwaldschlösschen und dem Nachbau des Wikingerschiffes waren fertig. Der Leim hatte Zeit auszuhärten. Nun mussten die beiden Kisten noch verputzt und "hübsch" gemacht werden.
Mit dem Putzhobel wurden die Überstände beseitigt und die Kanten begradigt. Mit dem Schleifleinen dann noch die Kanten und Ecken gebrochen. Nun dürfte nichts mehr passieren und sich niemand daran verletzen.
Klinsi und Uli verpassten den beiden Kisten noch ihre schwarze Farbe. Wie sollten Sie sonst wohl gestrichen werden, sind es doch Schwarzzelte. Und als kleines Schmankerl zum Schluss wurden noch die Kistenverschlüsse (Sicherungsstifte) selbst gebaut.