Holz fällen Teil II

25.05.2013 - Ein erster Blick am Morgen aus dem Fenster... es ist trocken! Gott sei Dank. Nachdem der Wetterbericht heftige Regenfälle angesagt hatte, befürchteten wir schon, dass unser AK Treffen womöglich ins Wasser fallen würde. Also nichts wie ab in den Wald und die trockenen Stunden nutzen.

Mit schweren Gerät am Start

Beim letzten Holzeinschlag, wurden in erster Linie die kleineren Stangen geschnitten. Heute mussten die großen Masten gefällt und zugesägt werden.

Dafür war größerers Gerät als der Autoanhänger vom letzten Mal nötig. So rückte Bertl mit seinem Fendt an und unterstützte das Team beim heutigen Einsatz.

Während Stöpsels Säge noch mit leichten Startschwierigkeiten kämpfte, hatte Wal die ersten Bäume bereits liegen. Kaum gefällt und entatstet, wurden sie vom restlichen Team auch gleich aus dem Wald gezogen und am Aufladeplatz gesammelt.

Denn bevor die Stangen aufgeladen werden konnten, wurden Sie wieder nach Länge sortiert, abgelängt und markiert.

Aufladen, Sägen reinigen... Mahlzeit

Der Wetterfrosch meinte es gut mit uns. Die Stangen waren größteiles alle geschnitten. Unsere Liste abgearbeitet. Die längsten und größten Stangen wurden also schon mal auf den Anhänger verladen. Alle anderen wurden, wie auch schon beim letzten Mal wieder nach Stärke, Form und Länge ihrem Verwendungszweck zugewiesen, abgelängt und markiert. So füllte sich der Anhänger allmählich.

Nachdem alles abgehakt und aufgeladen war, noch eine letzte Kontrolle, nichts vergessen? Der clevere Jurtenburgbauer plant vor und rechnet lieber noch etwas Reserve mit ein. Also los, noch ein letztes Mal gin es auf in den Wald. Ein paar Stangen Reserve werden nicht Schaden, werden beim Bau doch stets ein paar stütztende Dreibeine, Haltestangen oder ähnliches benötigt.

Danach hies es erst mal Essen fassen. Die langersehnten Leberkässemmeln wurden ausgepackt und es war Zeit zu verschnaufen, ein bisschen zu quatschen oder sich gar schon um die Pflege seiner Säge zu bemühen.

Durchschnaufen vor dem Abladen

Mit dem Schlepper ging es aus dem Wald Richtung Neuses zum Lagerplatz der bereits letzte Woche geschlagenen Stangen. Mit einem Roten Fähnchen markiert ging der "Langholztransport" über die Feldwege bis nach Neuses. Ein kurzer Zwischenstopp wurde bei Wal eingelegt, um den Reifen noch etwas Luft zu spendieren, ehe es weiter ging.

Der Rest der Crew war schon vorgefahren und so erwarteten wir das Gespann. Zielsicher setzte der Traktor zurück auf das kleine Wiesenstück, wo wir wieder nach Längen sortiert das Holz auf die vorhandenen Stapel abstapeln konnten.

Beim Blick zurück auf den Stapel der hier nun bis zum Bundeslager ruhen wird überkam uns schon ein gewisser Stolz, ist nun doch wieder ein Stück Jurtenburg geschafft auf dem Weg bis zum Bundeslager