Einbau des Uhrwerkes

28.06.2013 - Das Transportgestell ist fertig. Die Einzelteile und Baugruppen bereits zu Uli transportiert, nachdem wir das Gestell in Creidlitz auf Grund begrenzter Deckenhöhe nicht aufrecht hinstellen konnten. Nun kann endlich das Uhrwerk mit dem Gestell verschmelzen und eins werden.

"Probesitzen"

28.06.2013 - Das Gestell war in seinen Grundzügen fertig. Nun konnte das Uhrwerk in selbiges montiert werden.

Es auf den Lagerhölzern zu verschrauben, ist an sich kein Hexenwerk, nur will die Position vorher gut überlegt werden, denn bestimmt Sie am Ende die Lage der Umlenkrollen, Gewichte, des Schlages oder gar des Ziffernblattes.

Daher war erst einmal ausgiebig tüfteln angesagt. Jede Menge Hände mussten her, die hier und da was fest hielten oder die Seil umlenkten.

Als das alles fest gelegt war konnte das Uhrwerk mit dem Gestell verschraubt werden. So steht es sicher und fest und kann zusammen mit dem Rahmen nicht nur Transportiert werden. Auch die Montage im Zelt selbst wird dadurch deutlich vereinfacht.

Die große Hochzeit

28.06.2013 - Egal ob bei der Auto- oder beispielsweise Tischmontage. Immer wenn zwei große bzw. entscheidende Komponenten zusammen gefügt werden spricht man von der Hochzeit. Wenn es so etwas bei unserer Uhr gibt, dann ist es sicherlich der Einbau des Uhrwerkes in das Gestell.

Denn ab jetzt wird die Uhr immer mehr zu dem wie man Sie später sehen kann. Sie bekommt Ihr Ziffernblatt, ein Schlagwerk und tickt selbstständig und von allein, ohne das wir dazu helfen müssen.

Was bisher über Drehung von Hand passierte erfolgt ab jetzt über die Gewichte der Uhr. Hierzu kommt das Testseil endlich von der Rolle und ein langlebiges Stahlseil nimmt seinen Platz ein. Bis zu 15m können wir nun über die verschiedenen Rollen laufen lassen und sorgen so für einen möglichst langen Lauf, ehe die Uhr wieder aufgezogen werden muss.

Neben der Aufhängung der Seile wurden die Umlenkungen montiert und alles für die Aufhängung des Ziffernblattgetriebes eingebaut. Denn das galt es noch anzupassen. Steckte die Uhr doch einst in einem Turm durch das Mauerwerk hindurch, welches dem Getriebe dem Halt gab. Haben wir nur das Transportgestell und eine dünne Jurtenbahn als "Wand" zur Verfügung. 

Und während auf der einen Seite das Uhrwerk in das Gestell montiert wurde, wurde nebenan das Zifferblatt gemalt und Fiedi passte die Buchsen in die neuen Zeiger ein. Mit dem Laser gefertigt zeigen sie stilisiert den Umriss einer Lilie. Was könnte besser an solch eine "Pfadfinderuhr" passen.

Und dann muss doch noch ein Boden her

03.07.2013 - Bereits beim Einbau des Uhrwerkes, der Umlenkrollen und Gewichte stellten wir uns immer wieder die Frage, wie wir wohl am Besten Das Schlagwerk in den Schrank integrieren könnten. So wurde philosophiert und ausprobiert bis wir zu dem Schluss kamen, dass ein zusätzlicher Boden in dem Schrank unausweichlich ist.

Gesagt getan, Boden besorgt und Maß genommen. Dann hieß es anzeichnen und zuschneiden, Durchbrüche ausfräsen und Sägen. Die Bodenträger einbohren und dann ein erster Versuch. Mit denen musste man sparsam sein, denn bei jedem Ein- oder Ausbau galt es die Ganze Seilführung mit umzubauen. Das wollten wir natürlich nicht. Doch der Boden passte auf Anhieb an seinen Platz und so konnten wir ihn lasieren und einbauen. Die Seile folgten gleich darauf und dann ein erster Probelauf.... Mist, das Gewicht bleibt hängen. Wenn es leicht pendelt ist der Ausschnitt zu eng. Im eingebauten Zustand arbeiteten wir die Öffnung nach, frästen die Radien wieder an und lasierten die frischen Schnittkanten. Es klappte! Sehr schön, nun lief auch das Gewicht sauber durch den Boden. Die übrigen Ausschnitte waren alle soweit in Ordnung so dass wir nun auch noch das Getriebe für das Ziffernblatt montieren konnten.

An ihm wollten wir beim nächsten Treffen das Ziffernblatt und die Zeiger testen. Doch dazu später mehr.