Bau des Transportgestells

Unser AK Treffen Nummer 14 verteilten wir auf drei Abende, nachdem Treffen Nummer 15 in greifbare Nähe rutschte bestand hier dringend Handlungsbedarf. Denn für das kommende Treffen waren einige Vorbereitungsarbeiten zu treffen. Also nichts wie ran an die Arbeit...

Beim Baumarkteinkauf kommt Freude auf

27.05.2013 - Erste Maßnahme für den heutigen Tag war der Gang in den Baumarkt. Holz kaufen im Baumarkt, eigentlich eine Odysee für sich und wie sich wieder mal heraus stellte ein "No Go" denn was man da als "Konstruktionsvollholz" vorgesetzt bekommt ist teilweise echt zum weinen. Aber wenn man schon mal einen Rabatt Gutschein über 10% hat, dann lässt man sich also doch erweichen. Nachdem mühsam die besten Kanthölzer heraus gesucht waren, kam der Gang an die Kasse wo uns die Kassiererin doch allen Ernstes fragte ob wir die 10% auf jeden Artikel einzeln oder auf den ganzen Einkauf haben wollen. Leichtes schmunzeln machte sich breit. Gut geschrieben hat sie uns dann am Ende nur auf den letzten Artikel 10% und uns damit versucht zu "bescheißen". Klärungsversuche wie viel 10% der gesamten Einkaufsmenge wohl seien, scheiterten kläglich, so dass die Chefin einspringen musste. Einfach zum tot lachen.

Doch damit startete der Abend ja eigentlich schon mal recht gut und genauso gut gelaunt machten wir uns an die Arbeit. So wurden die Kanthölzer gemäß der Skizze alle auf Länge zugeschnitten. Johannes schliff fleißig die neu hergestellten Pendelköpfe und beizte diese, während sich Stöpsel um alle weiteren Farbangelegenheiten und Anstriche kümmerte, die seit dem siebten AK Treffen aus standen. So ging es an diesem Abend flüssig voran. Alle Vorbereitungen für den morgigen Abend waren getroffen, so dass wir knapp dreieinhalb Stunden später das Licht hinter uns aus machten.

Heute wird geschlitzt und gezapft

28.05.2013 - Für die Schlitz und Zapfenverbindungen war zu aller erst einmal mehr Werkzeug als die Creidlitzer Grundaustattung nötig. So wurde ein Kofferraum voller Werkzeug am ersten trockenen Tag seit Wochen direkt vor dem Heim aufgebaut um sich schön ausbreiten zu können.

Damit sich die langen Teile auch sauber führen lassen können, waren nicht nur ein paar helfende Hände nötig, wir bauten uns zudem eine Schablone, in welche wir die Rahmenhölzer einspannen konnten um diese sauber aufrecht stehend über das Sägeblatt führen zu können. Das klappte soweit auch ganz gut, so dass nach etlichen Schnitten und heulen der Kreissäge die letzten Reste der Schlitze ausgestemmt werden konnten, während der Trupp an der Säge die Zapfen absetzte.

Während wir im Außenbereich die Außenrahmen für das Transportgestell vorbereiteten kämpfte im Heim unsere Nähfee Ina mit den kaputten Zeltplanen der letzten Einsätze.

Alles zugeschnitten und und für das Verleimen der Rahmen vorbereitet, wurden die Rahmen danach mit einem wasserfesten und dauerhaften PUR - Kleber verbunden. Hier musste schnelle gearbeitet werden, denn die offene Zeit des Klebers war nicht sonderlich hoch. Dafür zog dieser schnell an, so dass man rechtzeitig weiter arbeiten konnte. Immerhin mussten nach dem Verleimen noch die Querhölzer eingedübelt werden. Am Ende des Abends konnten wir zwei fertige Außenrahmen und etliche genähte Zeltplanen bestaunen.

Schlitz und Zapfen an 2,5m Stangen sägen....

Schleifen, Bohren, Dübeln, Bohren, Verleimen...

29.05.2013 - Erste Arbeit für heute war das Ausspannen der Rahmen von gestern. Über Nacht gut durchgestrocknet, konnten wir heute den Leimaustritt weg schneiden und die Schlitz und Zapfen Verbindungen bündig schleifen. Mit zwei sauberen Rahmen als Seiten mussten nun die Querstreben angezeichnet und ausgerichtet werden.

Hier war Genauigkeit und Präzision gefragt, denn am Ende wird das Herzstück unserer Jurte in dem Gestell nicht nur transportiert, es soll uns auch als Grundgerüst für dessen Montage dienen. Schiefe Böden, Lagerhözer oder ähnliches können wir uns daher nicht leisten.

Nachdem alles angezeichnet war konnten die Dübel vorgebohrt werden. Überall klemmten nun Zwingen, die unsere fehlenden Hände ersetzten oder die Hölzer auf Position hielten. Nachdem alles vorgebohrt war, musste es wieder schnell gehen. Wir gaben den Kleber an, jetzt nur nichts verwechseln und alle Teile sauber zusammen fügen. Für den nötigen Druck beim Verleimen setzten wir Spanngurte an. Während der Kleber langsam trocknete konnten die Hölzer für die Diagonalen ausgemessen werden. Damit das Transportgestell sauber im rechten Winkel bleibt, mussten diese unbedingt verstärkt werden.

Während wir erst gegen zehn Uhr Abends das Licht löschten hatte Ina diesmal Unterstützung von Anita bekommen, welche sich zu zweit über die Defekten Planen her machten und diesmal einen schönen Schritt vorwärts kamen.